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GESCHICHTE

Dieser Hof gehörte einstmals dem Grafen von
Gamertingen. 1137 erwirbt Bischof Konrad I.
die Dorta im gleichnamigen Dorfteil von Zuoz,
wie viele andere Güter im Oberengadin.
Aus dieser Zeit stammt auch der Name Dorta:
Churer Aussenhof = Curia Orta.

Dank diesem Kauf wurde Zuoz während 400
Jahren
zum Mittelpunkt der bischöflichen Herr-
schaft im Oberengadin. Die hohe Gerichtsbar-
keit stand so dem Bischof von Chur zu, der
zweimal im Jahr an den Kirchen San Gian und
San Michel vorbei, über den Albula nach Zuoz
reiste. Bald aber leiteten bischöfliche Ammän-
ner die Gerichtstage, bis auch diese Rechte
an das Volk übergingen.

Bauwerk: Im Mittelalter, ca. im 11 Jahrhundert,
wurde ein turmartiges Gebäude errichtet. Die
sogenannten Wohntürme hatten die Hausein-
gänge auf 1.5 bis 3m über dem Boden. Für
den Zugang hatte man eine Leiter zum Hinauf-
ziehen. Plünderer und Strolche wurden damals
so abgewehrt.

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1499 während des Schwabenkrieges, zünde-
ten die Einheimischen ihre eigenen Häuser
an. Zuvor wurden alle wertvollen Sachen und
vor allem Vorräte vergraben. Die Taktik "Ver-
brannten Erde" funktionierte, und so zogen
sich die Österreicher zurück.
Stübli, Chadafö, Chamineda, Schlafkammer
und Wohnturm wurden kurz nach dem Brand
wieder aufgebaut.

1560 wurde eine Scheune erstellt und 1610
alles zu einer Einheit vereint. 1650 wurden
bei allen Holzhäusern, die Stube und Schlaf-
kammer zwecks Brandschutzes eingemauert.


Kunst: Im Reiterstübli ganz versteckt unser
Bijoux vom Zuozer Künstler und Glasmaler
Gian Casty (1914–1979). Neugierig?

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